Sonntag, 11. Dezember 2016

Zweites Heavy-Metal-Kissen


Die eigentliche Häkelei ist wie so oft bereits seit Wochen erledigt, doch das Zusammennähen habe ich ewig vor mir hergeschoben. Heute ist die zweite Kissenhülle aus Metallico-Garn endlich fertiggestellt, und mit stolzen 465 g bringt sie sogar noch 4 g mehr auf die Waage als das erste Exemplar - ohne Inlet wohlweislich. Daher habe ich diese beiden Kissen im Geiste in "Heavy-Metal-Kissen" umgetauft.

Und da heute der 3. Advent ist, durfte der Glitzerhirsch auch mit aufs Foto.



Die Rückseite ist wirklich schweinchenrosa, aber da es nur die Rückseite ist und sie lediglich so ein bisschen hervorblitzt, finde ich's so ziemlich nett.



Material: Vorderseite Junghans Metallico, Farb-Nr. 113-972 (beige), Rückseite Junghans Bandana, Farb-Nr. 249-912 (rosa)

Muster: feste Maschen, nur durch das hintere Maschenglied gehäkelt

Maße: ca. 40 x 40 cm

Benutzte Nadelstärke: 4 mm (Metallico), 3 mm (Bandana)

Mein Ravelry-Projekt dazu: Metallico pillow-case II

Gewicht: 465 g


Was mir vorschwebt, ist so eine Ton-in-Ton-Ansammlung von Sofakissen, wie ich sie neulich in einem dänischen Geschäft sah. Das vierte ist bereits in Arbeit, und für das fünfte habe ich auch schon Ideen und Material.

Euch noch einen wunderschönen 3. Advent!


Donnerstag, 8. Dezember 2016

Top Ten Thursday (V)


Heute wird beim Top Ten Thursday der Buecher-Bloggeria nach den 10 liebsten Kinderbüchern gefragt. Um nicht gerade nur die üblichen Verdächtigen zu nennen, habe ich versucht, eine Mischung zusammenzustellen aus Klassikern und den Büchern, die ich selbst in meiner Kindheit gelesen habe. Auch heute noch lese ich gern Kinderbücher - meist zwischen zwei Büchern, wenn ich von dem gerade ausgelesenen noch nicht so viel Abstand habe, um direkt das nächste anfangen zu können.


Brigitte von Eva Botstiber - in meinem reichlich ramponierten Exemplar steht "Copyright 1963", das Buch ist also bereits vor meiner Geburt erschienen und auf jeden Fall eines der Bücher, die ich in meiner Kindheit immer und immer wieder gelesen habe. Es geht um das Mädchen Brigitte, das mit dem Lernen in der Schule überhaupt nicht zurechtkommt und beschließt, eine Lehre in einer Konditorei zu beginnen.

Das Haus der Krokodile von Helmut Ballot - wer kennt nicht die gruselige Kurzserie mit Thommy Ohrner! Klappentext: "Gesetzt den Fall, du kommst nach Hause, alle sind ausgegangen, und du weißt genau, niemand außer dir ist in der Wohnung. Plötzlich siehst du in einem Wandspiegel ganz im Hintergrund einen Fremden. Du siehst ihn nu für Sekunden, dann ist er verschwunden wie ein Spuk. - Was würdest du tun?"

Feuerschuh und Windsandale von Ursula Wölfel - von 1961, einfach ein tolles Buch! Es geht um den moppeligen Schustersohn Tim, der in den Ferien zusammen mit seinem Vater auf Wanderschaft geht. Vielleicht wurde mit diesem Buch bereits der Grundstein für meine derzeitige Wanderbegeisterung gelegt.

Die kleine Hexe von Otfried Preußler - dieses war das erste Buch, das ich jemals in der Stadtbücherei ausgeliehen habe. Die Leiterin war sehr streng, und wir durften zuerst immer nur ein Buch zur Zeit ausleihen, bis wir bewiesen hatten, dass wir gut mit den Büchern umgingen. "Muhme Rumpumpel" war lange Zeit eines meiner Lieblingswörter. (Nicht dass es jetzt einen Zusammenhang zwischen der Muhme und der Büchereiaufseherin gab...)

Stippchen und der Zauberer von Martha Schlinkert - von 1966. Klappentext: "Stippchen, ein siebenjähriges Mädchen, möchte gern wissen, was die hohe Mauer verbirgt, die ihren Garten zum Nachbargrundstück abschließt. Ihre Brüder behaupten, dort wohne ein Zauberer. Frau Siebenstrumpf, die Putzfrau, sagt, das sei Schnickschnack. Kein anderer als der Großvater wohne dahinter, der "die Hände von seinem Sohn abgeschlagen habe". Nun glaubt Stippchen fest, hinter der Mauer verberge sich ihr Großvater, der ein Zauberer sei. Bestärkt wird sie in ihrem Glauben durch eine Zaubervorstellung, die Herr Mirandermirunder in der Schule gibt. Sie fragt ihn, ob er hinter der großen Mauer wohne, und er bejaht es lachend. Als Stippchen ihm gründlich Bescheid sagen will, dass man die Hände von seinem Sohn nicht abschlagen darf, zieht der Lehrer sie von der Bühne weg. Bis Stippchen ihren Großvater, der in Wirklichkeit gar kein Zauberer ist, mit dem Vater versöhnt, vergeht noch viel Zeit, und es gibt allerlei Verwicklungen, bei denen ein fremdes Mädchen und eine Katze eine erhebliche Rolle spielen. Das Buch ist spannend von Angang bis Ende und voller Humor."

Das fliegende Klassenzimmer von Erich Kästner - doch eines der üblichen Verdächtigen, gehört aber auf jeden Fall zu meinen allerliebsten Kinderbüchern.

Hildes Ferienreise von Friedel Hoff - Klappentext: "Gar keine Frage, dass Hilde viel lieber mit den Eltern verreist wäre, als zur Familie Sörensen in so ein kleines, unbekanntes Dorf an der Nordsee zu fahren! Aber gerade dass es ein Dorf und kein hochvornehmes Seebad ist, das macht das Besondere an diesen Ferien für Hilde aus, und sie wird reichlich entschädigt. Sie lernt das Meer mit seinen Schönheiten und Gefahren kennen, sieht die Fischer bei ihrer Arbeit und kommt schließlich mit einer uralten und geheimnisvollen Sage in Berührung. Ehe sie es recht begriffen hat, ist sie selber in diese seltsame Geschichte verwickelt. Was viele Leute vor ihr versucht haben, gelingt diesem aufgeweckten Stadtmädel - das Geheimnis findet seine Lösung und die Sage den rechten Abschluss. Hilde aber findet echte Freundschaft und hat eine Menge gelernt, als sie braungebrannt und frisch nach Hause zurückkehrt." Das Buch ist von 1957 und für heutige Begriffe recht altbacken geschrieben, aber die Geschichte ist dennoch ziemlich gut.

Die Kinder aus Bullerbü von Astrid Lindgren - und noch eines der üblichen Verdächtigen, stellvertretend für eigentlich fast alle Bücher der Autorin.

Felix und Lea: Der Turm ohne Türen von Robert Habeck und Andrea Paluch - Klappentext: "Felix kann sich nur wundern: Im neuen Schuljahr haben seine Freunde nur noch Mädchen im Kopf. Kein Thema für Felix, denn außer vielleicht mit Lea kann man doch mit Mädchen nicht vernünftig reden. Viel spannender ist, was er in Geschichte vom Dreißigjährigen Krieg hört: Vor fast 400 Jahren wurde in ihrer Gegend ein Paar eingekerkert, nur weil ihre Liebe zueinander verboten war. Als er mitten im Wald Reste eines Turms entdeckt - halb versunken in der Erde und im Dickicht versteckt - ahnt Felix noch nicht, dass er nicht der Einzige ist, der sich für dieses alte Gemäuer interessiert...". Bei dem Autorenpaar handelt es sich um den schleswig-holsteinischen Minister und seine Frau. Ein Buch, das ich immer mal wieder so zwischendurch lese.

Mama Muh und die Krähe von Jujja und Tomas Wieslander, Zeichnungen von Sven Nordqvist - Klappentext: "Wer Mama Muh kennt, weiß, dass sie eine ziemlich ungewöhnliche Kuh ist. Eine, die keine Lust hat, ihre besten Tage auf der Weide zu verdösen oder im Stall. Wenn andere Kühe zufrieden kauend in die Gegend glotzen, tut Mama Muh mit schöner Regelmäßigkeit eins: aus der Reihe tanzen. Hauptsache, dass der Wind ihr dabei so richtig schön um die Ohren pfeift. Wenn die Krähe aus dem Krähenwald auch oft der Flügelschlag trifft, was macht das schon. Schließlich ist sie Mama Muhs beste Freundin. Und beste Freundinnen müssen zusammenhalten, was immer geschieht. Ein witziges buntes Vorlesebuch mit Bildern von Sven Nordqvist, bekanntgeworden durch seine Geschichten vom alten Pettersson und Kater Findus."










Samstag, 3. Dezember 2016

Verhexter Brekendorfer Forst?


Als wir zu unserer heutigen Tour in den Brekendorfer Forst aufbrachen, lachten wir noch über unser Abenteuer im Oktober, als wir am Ende im Dunklen über die Bullenwiese liefen.

Es fing auch alles ganz idyllisch an mit diesen Lichtstrahlen, wie sie früher auf christlichen Kalendern zu sehen waren, die meine Oma immer kaufte.





Auf dem Heidberg war es auch toll, denn wir standen im Sonnenschein und blickten von oben auf das vernebelte Land herab - so etwas passiert einem in Schleswig-Holstein ja nicht allzu oft.




Vom Haareis bin ich immer wieder fasziniert.


Mehr Fotos gibt es von der Tour leider nicht, denn mein Liebster konnte es nicht verhindern, bis zur Taille in den Rammsee zu stürzen, so dass wir im Sturmschritt zurück zum Auto eilen mussten, um dann zügig nach Hause zu fahren.

Ich denke, wir geben dem Brekendorfer Forst trotzdem noch eine weitere Chance, oder?

(Ich darf dies übrigens mit dem ausdrücklichen Einverständnis meines Mannes schreiben, der mittlerweile wieder aufgetaut und wohlauf ist.)


Freitag, 2. Dezember 2016

Mandelkugeln mit Zimt-Zucker


Da meine bisher gebackenen Weihnachtskekse ziemlich großen Anklang finden, habe ich noch einmal eine Sorte nachgelegt, wieder aus dem Schrot&Korn-Heft 11/2016.

Die Mandelkugeln mit Zimt-Zucker lassen sich ziemlich schnell und leicht herstellen. Meine Abwandlung bestand darin, dass ich statt Milch ein Portiönchen Kaffeesahne verwendet habe - da wir beide keine Milch trinken, haben wir keine im Haus, und für einen EL mochte ich nun wirklich keinen Liter Milch kaufen.




Nachtrag 03.12.2016: Die Mandelkugeln wurden heute beim Früstück probiert - superlecker! Die Konsistenz ist jedoch eher wie bei Mandelhörnchen und nicht wie bei Bethmännchen.

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Zwei längsgestrickte Schals (Werbung)


Für die Firma Trendgarne durfte ich ein Garn meiner Wahl aus dem Shop probestricken. Ziemlich spontan entschied ich mich für Linie 330 von ONline Garne. Die Kombination aus rustikalem Look und Glitzer fand ich recht spannend.

Gleich am nächsten Tag traf die Sendung bei mir zu Hause ein, und sofort wurde das Garn auf Halstauglichkeit geprüft, die ich ihm guten Gewissens zertifizieren kann.


Eigentlich hatte ich etwas Gestreiftes oder Geringeltes im Sinn gehabt. Allerdings hatte ich bei meiner Auswahl nicht beachtet, dass das schwarz-graue Garn mit Silberlurex und das lila Garn mit Goldlurex ausgestattet ist. Das wäre mir dann doch ein bisschen zu wild gewesen, so dass ich kurzerhand zwei baugleiche Schals strickte.

Auf dem Etikett wird Nadelstärke 6 - 7 empfohlen. Da mir ein etwas dichteres Maschenbild besser gefällt, landete ich ziemlich schnell bei Nadelstärke 4,5. Die Maschenprobe mit 21 Maschen im Perlmuster ergab eine Breite von ca. 20 cm, also schlug ich für einen längsgestrickten Schal 201 Maschen an, um die angepeilte Länge von 190 cm zu erreichen.

Das Garn strickt sich sehr schnell, angenehm und spaßig. Wer also vor Weihnachten noch ein Geschenk herstellen will, ist hier auf jeden Fall gut beraten. Mir gefallen die Schals wirklich gut.









Material: Linie 330 ROKKO von ONline Garne, Farbe 009 (lila) und 011 (schwarz-grau)

Muster: Perlmuster, längsgestrickt, 201 M

Maße: ca. 240 x 16 cm incl. Fransen

Benutzte Nadelstärke: 4,5

Mein Ravelry-Projekt dazu: Two Lengthwise Seed Stitch Scarves

Gewicht: pro Schal 236 g

Bezugsquelle: Trendgarne

Und da heute Donnerstag ist und die Schals bei mir bleiben dürfen, zeige ich sie bei RUMS.


Top Ten Thursday (IV)

Heute mache ich bereits zum vierten Mal mit beim Top Ten Thursday der Buecher-Bloggeria. Das heutige Motto lautet: "Deine 10 liebsten TV-Serien".

Da wir beim Umzug im Herbst vorigen Jahres beschlossen haben, es mal wieder ohne Fernsehprogramm zu probieren, werden bei uns jetzt wieder öfter DVD's angesehen - wenn der Ferni nicht sowieso zugunsten von Lesezeit aus bleibt.

Hier die Liste meiner liebsten TV-Serien:


Margreth Thursday - Das Mädchen, das an einem Donnerstag gefunden wurde - Diese Serie sah ich bereits in meiner Kindheit bei meiner Oma auf dem Sofa, und sie ging mir nie ganz aus dem Kopf. In der  Zeit vor dem Internet war es natürlich so gut wie unmöglich, an die Sendung heranzukommen, und selbst dann erinnerte sich eigentlich niemand daran. Wie begeistert war ich, als ich die Serie letztes Jahr als DVD-Ausgabe entdeckte!

Sommer in Lesmona - Buch und Serie gehören gleichermaßen zu meinen Favoriten. 

Regina auf den Stufen - direkt mal eine Serie, die ich viel besser finde als das Buch. Und wie Serge Avedikian den Janos spielt, ist einfach grandios. 

Sternenfänger - eigentlich eine Teenie-Serie, die ich mir aber wegen der tollen Aufnahmen am Bodensee immer wieder gern ansehe. Fast nicht zu glauben, wie sympathisch Oliver Pocher dort in der Rolle des Fred Benz rüberkommt. 

Das Gold am Krähenberg - Mit dieser Serie erging es mir ähnlich wie mit Margreth Thursday. Ebenfalls "damals" in der Kindheit gesehen, und später erinnerte sich niemand mehr daran. Ich hatte es fast schon aufgegeben, sie jemals wieder aufzutreiben. Inzwischen ein "Muss" in jeder Vorweihnachtszeit. Toll finde ich es immer wieder, meinen Lieblings-Synchronsprecher und Märchenonkel von damals, Eric Jelde, als Staffans Großvater zu hören. 

McLeods Töchter - Fällt hier irgendwie ein bisschen aus der Reihe, aber die Geschichten um die Farm Drover's Run im australischen Outback liebe ich gleichermaßen. 

Downton Abbey - Hier war ich lange, lange skeptisch. Doch nachdem ich mit der ersten Staffel angefangen hatte, gab es kein Halten mehr. Inzwischen habe ich alle Staffeln bereits zweimal durchgesehen. 

Die Waltons - Ebenfalls eine Serie, die ich mit Oma auf dem Sofa angesehen habe. Ich konnte mich nie entscheiden, ob ich nun in John Boy oder in Jason verliebt sein wollte. 

Fackeln im Sturm - Unzählige Male angesehen und immer wieder gut. 

Das Haus am Eaton Place - Und noch eine Oma-Sofa-Serie. Ich habe mir jetzt kürzlich die Komplett-Box gegönnt und werde sie im Laufe der kommenden Wochen ansehen, am besten mit einem Five o'clock Tea und einer Packung Pfefferminzplätzchen an der Seite. Ich bin gespannt, wann die unvergessene Folge kommt, in der Rose unverschuldet zusammen mit den Suffragetten im Gefängnis landet. 


Donnerstag, 24. November 2016

Kirschrote Armstulpen


Ebenfalls von Jamie, aber bereits mit einem früheren Paket, bekam ich einen wunderschönen Strang Malabrigo Mecha in der Farbe "Cereza" - einfach prädestiniert für ein Paar Armstulpen.







Material: Malabrigo Mecha, Farbe "Cereza"

Muster: Rippen 2 re, 2 li

Maße: Länge 19 cm, Umfang ungedehnt ca. 14 cm

Benutzte Nadelstärke: 3

Mein Ravelry-Projekt dazu: Cereza Fingerless Mitts

Gewicht: 86 g

Der tolle Riesen-Fahrradbecher war übrigens auch ein Geschenk von ... na, Ihr wisst schon.

Die Armstulpen habe ich für mich selbst gestrickt, und deshalb zeige ich sie heute auch bei RUMS.