Montag, 31. März 2014

Die lesende Minderheit - Abschluss Buchthema 1. Quartal 2014


Die lesende Minderheit hatte als Buchthema für das erste Quartal 2014 vorgegeben: "Lies ein Buch, in dessen Titel ein Ort oder Land vorkommt!" Ich hatte mich für  Winter in Montana von Rick Bass entschieden.


Klappentext: "Tief in den Wäldern Montanas liegt Yaak, ein Tal mit nur dreißig Einwohnern, eines der letzten ohne Stromversorgung. Verschrobene Menschen leben hier, die etliche Meilen überwinden müssen, um sich gegenseitig zu besuchen. Die unerbittlichen Winter sind selbst für diesen hartgesottenen Menschenschlag immer wieder eine Herausforderung. Doch das hält Rick Bass und seine Freundin Elizabeth nicht ab, sich hier auf einer abgeschiedenen Farm einzurichten. Mühsame Vorbereitungen auf den Winter beginnen, und so wird die neue Heimat für den Schriftsteller und die Malerin schnell zur Prüfung. Werden sie Einsamkeit und Entbehrungen aushalten? Bass schildert die Freiheit der Menschen in Yaak und eine wunderbare Langsamkeit des Lebens in diesem letzten Paradies."

Die 183 Seiten des Büchleins hatte ich in drei Tagen durchgelesen. Recht kurzweilig, doch ein wirkliches Lieblingsbuch, das man immer mal wieder gern liest, wird es wohl nicht werden. Für meinen Geschmack ist es ein bisschen sehr "männlich" - viele Details über Zäune, Motorsägen und Autos (Keilriemen und so). Es kommen einige nette Naturbeobachtungen und drollige Begegnungen mit den "Alteingesessenen" vor, die Freundin Elizabeth dagegen bleibt für mich recht blass. Am Ende wird der Ton recht feierlich, der letzte Satz lautet "Ich werde aus diesem Tal nicht wieder weggehen." Um das aber so wirklich nachfühlen zu können, war das Buch für mich doch teilweise zu oberflächlich.

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