Dienstag, 6. Januar 2015

Lese-Challenge 2015


Irgendwie mag ich Challenges. Dabei ist es mir nicht mal wichtig, wirklich alles ganz und gar zu schaffen oder besser zu sein als andere - einfach nur so ein bisschen Ehrgeiz zu entwickeln und mich gedanklich damit zu befassen, reicht mir schon. Als ich nun Ende des vergangenen Jahres von der Lese-Challenge 2015 las, an der einige Mitglieder der Gruppe "Bücherkiste" teilnehmen, entschied ich mich spontan, auch mitzumachen.

Ziel ist es, mit den in 2015 gelesenen Büchern die folgenden Kategorien abzudecken, wobei man mit einem Buch auch mehrere Punkte abhaken kann:

1. Ein Buch mit mehr als 500 Seiten
2. Ein klassischer Liebesroman
3. Ein Buch, aus dem ein Film wurde
4. Ein Buch, das dieses Jahr erschienen ist
5. Ein Buch mit einer Zahl im Titel
6. Ein Buch, dessen Autor jünger als 30 ist
7. Ein Buch, das keine menschlichen Charaktere beinhaltet
8. Ein lustiges Buch
9. Ein Buch, das von einer Frau geschrieben wurde
10. Ein Krimi oder Thriller
11. Ein Buch, dessen Titel aus einem Wort besteht
12. Ein Kurzgeschichtenband
13. Ein Buch, dessen Handlung in einem anderen Land stattfindet
14. Ein Sachbuch
15. Das erste Buch eines beliebten Autors
16. Ein Buch von einem Autor, den Du magst, das Du aber noch nicht gelesen hast
17. Ein Buch, das Dir ein Freund empfohlen hat
18. Ein Buch, das den Pulitzer-Preis gewonnen hat
19. Ein Buch, das auf einer wahren Begebenheit basiert
20. Ein Buch vom Ende Deiner "Zu-Lesen-Liste" (SUB)
21. Ein Buch, das Deine Mutter liebt
22. Ein Buch, das Dir Angst macht
23. Ein Buch, das älter als 100 Jahre ist
24. Ein Buch, das Du ausschließlich für sein Cover aussuchst
25. Ein Buch, das Du in der Schule hättest lesen sollen, aber nicht gelesen hast
26. Eine Biographie/Autobiographie
27. Ein Buch, das Du an einem Tag schaffst
28. Ein Buch, dessen Titel Antonyme beinhaltet
29. Ein Buch, das da stattfindet, wo Du immer schon mal hin wolltest
30. Ein Buch, das in Deinem Geburtsjahr erschien
31. Ein Buch mit schlechten Kritiken
32. Eine Trilogie
33. Ein Buch aus Deiner Kindheit
34. Ein Buch mit einer Dreiecksbeziehung
35. Ein Buch, das in der Zukunft spielt
36. Ein Buch, das an einer Schule spielt
37. Ein Buch, dessen Titel eine Farbe beinhaltet
38. Ein Buch, das Dich zum Weinen gebracht hat
39. Ein Buch mit Magie
40. Ein Comicbuch
41. Ein Buch von einem Schriftsteller, von dem Du noch nie etwas gelesen hattest
42. Ein Buch, das Du schon lange besitzt, aber nie gelesen hast
43. Ein Buch, das in Deinem Heimatort spielt
44. Ein Buch, das aus einer anderen Sprache übersetzt wurde
45. Ein Buch, das an Weihnachten spielt
46. Ein Buch, dessen Autor dieselben Initialen hat wie Du
47. Ein Theaterstück
48. Ein verbotenes Buch (indiziert)
49. Ein Buch, das auf einer TV-Serie basiert oder das zu einer TV-Serie wurde
50. Ein Buch, das Du angefangen, aber nie beendet hast

Mit dem Buch, das ich ohnehin in diesem Jahr als erstes lesen wollte, Bretonische Verhältnisse
von Jean-Luc Bannalec, konnte ich gleich 4 Punkte der Liste abdecken - Punkt 10, Punkt 13, Punkt 29 und Punkt 41. 




Klappentext: Der erste Fall für Kommissar Dupin, eigensinniger Pinguinliebhaber und koffeinabhängig, gebürtiger Pariser und zwangsversetzt in die Bretagne - ans Ende der Welt. An einem heißen Julimorgen geschieht im pittoresken Künstlerdorf Pont Aven ein mysteriöser Mord: Pierre-Louis Pennec, der hochbetagte Inhaber des legendären Hotels Central, das schon Gauguin und andere große Künstler beherbergte, wird brutal erstochen. Wer ermordet einen 91-jährigen und warum? Was ist in den letzten Tagen des Hotelbesitzers vorgefallen? Als kurz darauf eine zweite Leiche an der bretonischen Küste aufgefunden wird, realisiert Georges Dupin, dass er es mit einem Fall ungeahnten Ausmaßes zu tun hat. Während sich der Druck von Seiten der Öffentlichkeit verschärft und die kapriziösen Dorfbewohner beharrlich schweigen, kommt Kommissar Dupin im Dickicht der bretonischen Verhältnisse einem spektakulären Geheimnis auf sie Spur... 

Mir hat das Buch gut gefallen. Der Fall ist spannend, der Kommissar sympathisch und die Dialoge auf angenehme Art altmodisch. Mich erinnert das Buch von Erzählstil und Atmosphäre her etwas an die allerersten Inspektor-Jury-Bücher. Da ich noch nie in der Bretagne war, wurde sie mir durchaus schmackhaft gemacht - wäre ich nicht so furchtbar reiseunfreudig, würde ich direkt im Frühjahr dorthin aufbrechen. Ich mag auch die mitunter etwas ungewöhnliche Wortwahl ("stupend", "kalmieren"...).


Kommentare:

  1. Diese Challenge klingt ja hochinteressant. Das würde mich auch sehr reizen.
    Aber wie kann ich da mitmachen. Wenn ich auf den bücherkiste-link klicke, lande ich bei Facebook, allerdings bin ich da nicht mit dabei.
    Hättest du eine Idee?

    Ansonsten vielen Dank für den guten Hinweis und liebe Grüße
    Knitgudi

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  2. Ja, die Fälle von Kommissar Dupin sind durchaus lesenswert - nicht so düster und spannend wie die Nordischen, aber dennoch "spürt man beim Lesen einen Hauch Bretagne um die Nase wehen" :-)
    HG sendet Dir
    Birgit

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  3. So wie du es betreibst und erklärt hast, da gefällt es mir direkt gut, bisher habe ich diese Aktion einfach abgetan - war voreilig von mir.

    Liebe Grüße - Monika

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  4. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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