Montag, 10. Oktober 2016

Zu Fuß von Tirol nach Jerusalem und wieder zurück


Bereits im vorletzten Herbst nahmen wir uns vor, möglichst viele der ausgeschilderten Wandertouren in den Hüttener Bergen abzulaufen. Durch den Umzug im letzten Jahr blieb dieser Vorsatz zunächst etwas auf der Strecke, aber jetzt nehmen wir das Vorhaben wieder auf.

Am vergangenen Samstag ging es in den Brekendorfer Forst. Gestartet wurde in Tirol.





Mitten im Wald liegt der malerische Rammsee.



Am anderen Ende des Forsts heißt es Jerusalem. (Daneben liegt übrigens auch  noch Bethlehem, aber das war uns dann doch zu weit.)



Zwischendurch stärkten wir uns im Restaurant Waldhütte, wo wir zum Glück noch draußen sitzen ...



... und den eigentümlichen Lauten des Wildes lauschen konnten.


Der Rückweg führte uns dann an diesem tollen Rastplatz vorbei.



Auch dem Heidberg statteten wir noch einen Besuch ab.



Insgesamt waren wir gute sechs Stunden unterwegs.

Dass wir am Ende nicht vor Einbruch der Dunkelheit aus dem Wald fanden, so dass wir uns ungraziös unter einem Stromdraht hindurch auf eine Wiese rollen mussten, auf der sich auch noch ca. zwanzig schwarze Bullen befanden, so dass wir nicht durch das Tor hinausgelangen konnten, sondern uns noch einmal noch ungraziöser an einer anderen Stelle unter dem Stromdraht hindurchrollen, uns durch Brennnesseln und Hagebuttensträucher schlagen und einen Graben überspringen mussten, um dann im völlig Dunklen entlang der Straße zum Auto zu gelangen, hätte vielleicht nicht unbedingt Not getan. Aber so hatten wir auch noch ein kleines Abenteuer, von dem man mal erzählen kann.

Kommentare:

  1. Klasse Tour, vor allem der Rückweg;-)

    Wie dieser Troll, so muß der Schatzhäuser aus dem kalten Herz aussehen!

    Hier gibt es ein Sibirien und ein Grönland, da braucht man nicht lange für die Reise.

    Nana

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  2. Hallo Birgit,
    na das war doch mal ein Abenteuer ;-) Auf Trampelpfaden kann jeder gehen, aber sich im wahrsten Sinne durch die Büsche zu schlagen, geht schon als Überlebenstraining durch ;-)

    Liebe Grüße
    Angelika

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  3. @ Nana: Sibirien und Grönland kenne ich beides - ich bin ja in Elmshorn zur Schule gegangen.

    @ Angelika: Ja, das grenzte wirklich an Überlebenstraining - die Brombeerbüsche und die Kuhfladen an den Turnschuhen hatte ich bei der Erzählung ja noch ausgelassen.

    Liebe Grüße

    von Birgit

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  4. Welch schöne Wanderung mit abenteuerlichem Ende ;O). Ja die Tage werden wirklich merklich kürzer ... leider. Ist ja nochmal alles gut gegangen.

    Lieben Inselgruß
    Sheepy

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  5. Da war ich jetzt doch neugierig, wie man so schnell von Tirol nach Jerusalem kommt - eine schöne Tour habt Ihr gemacht. Herzliche Grüße von knapp neben Tirol, Christine

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  6. Dort habe ich wunderschöne Ferien bei meiner Oma gehabt. Zu der Zeit wurde noch Holz für das winterliche Ofenfeuer gesucht. Wir sind mit großen Blockwagen durch den Wald gezogen...
    LG

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