Donnerstag, 8. Dezember 2016

Top Ten Thursday (V)


Heute wird beim Top Ten Thursday der Buecher-Bloggeria nach den 10 liebsten Kinderbüchern gefragt. Um nicht gerade nur die üblichen Verdächtigen zu nennen, habe ich versucht, eine Mischung zusammenzustellen aus Klassikern und den Büchern, die ich selbst in meiner Kindheit gelesen habe. Auch heute noch lese ich gern Kinderbücher - meist zwischen zwei Büchern, wenn ich von dem gerade ausgelesenen noch nicht so viel Abstand habe, um direkt das nächste anfangen zu können.


Brigitte von Eva Botstiber - in meinem reichlich ramponierten Exemplar steht "Copyright 1963", das Buch ist also bereits vor meiner Geburt erschienen und auf jeden Fall eines der Bücher, die ich in meiner Kindheit immer und immer wieder gelesen habe. Es geht um das Mädchen Brigitte, das mit dem Lernen in der Schule überhaupt nicht zurechtkommt und beschließt, eine Lehre in einer Konditorei zu beginnen.

Das Haus der Krokodile von Helmut Ballot - wer kennt nicht die gruselige Kurzserie mit Thommy Ohrner! Klappentext: "Gesetzt den Fall, du kommst nach Hause, alle sind ausgegangen, und du weißt genau, niemand außer dir ist in der Wohnung. Plötzlich siehst du in einem Wandspiegel ganz im Hintergrund einen Fremden. Du siehst ihn nu für Sekunden, dann ist er verschwunden wie ein Spuk. - Was würdest du tun?"

Feuerschuh und Windsandale von Ursula Wölfel - von 1961, einfach ein tolles Buch! Es geht um den moppeligen Schustersohn Tim, der in den Ferien zusammen mit seinem Vater auf Wanderschaft geht. Vielleicht wurde mit diesem Buch bereits der Grundstein für meine derzeitige Wanderbegeisterung gelegt.

Die kleine Hexe von Otfried Preußler - dieses war das erste Buch, das ich jemals in der Stadtbücherei ausgeliehen habe. Die Leiterin war sehr streng, und wir durften zuerst immer nur ein Buch zur Zeit ausleihen, bis wir bewiesen hatten, dass wir gut mit den Büchern umgingen. "Muhme Rumpumpel" war lange Zeit eines meiner Lieblingswörter. (Nicht dass es jetzt einen Zusammenhang zwischen der Muhme und der Büchereiaufseherin gab...)

Stippchen und der Zauberer von Martha Schlinkert - von 1966. Klappentext: "Stippchen, ein siebenjähriges Mädchen, möchte gern wissen, was die hohe Mauer verbirgt, die ihren Garten zum Nachbargrundstück abschließt. Ihre Brüder behaupten, dort wohne ein Zauberer. Frau Siebenstrumpf, die Putzfrau, sagt, das sei Schnickschnack. Kein anderer als der Großvater wohne dahinter, der "die Hände von seinem Sohn abgeschlagen habe". Nun glaubt Stippchen fest, hinter der Mauer verberge sich ihr Großvater, der ein Zauberer sei. Bestärkt wird sie in ihrem Glauben durch eine Zaubervorstellung, die Herr Mirandermirunder in der Schule gibt. Sie fragt ihn, ob er hinter der großen Mauer wohne, und er bejaht es lachend. Als Stippchen ihm gründlich Bescheid sagen will, dass man die Hände von seinem Sohn nicht abschlagen darf, zieht der Lehrer sie von der Bühne weg. Bis Stippchen ihren Großvater, der in Wirklichkeit gar kein Zauberer ist, mit dem Vater versöhnt, vergeht noch viel Zeit, und es gibt allerlei Verwicklungen, bei denen ein fremdes Mädchen und eine Katze eine erhebliche Rolle spielen. Das Buch ist spannend von Angang bis Ende und voller Humor."

Das fliegende Klassenzimmer von Erich Kästner - doch eines der üblichen Verdächtigen, gehört aber auf jeden Fall zu meinen allerliebsten Kinderbüchern.

Hildes Ferienreise von Friedel Hoff - Klappentext: "Gar keine Frage, dass Hilde viel lieber mit den Eltern verreist wäre, als zur Familie Sörensen in so ein kleines, unbekanntes Dorf an der Nordsee zu fahren! Aber gerade dass es ein Dorf und kein hochvornehmes Seebad ist, das macht das Besondere an diesen Ferien für Hilde aus, und sie wird reichlich entschädigt. Sie lernt das Meer mit seinen Schönheiten und Gefahren kennen, sieht die Fischer bei ihrer Arbeit und kommt schließlich mit einer uralten und geheimnisvollen Sage in Berührung. Ehe sie es recht begriffen hat, ist sie selber in diese seltsame Geschichte verwickelt. Was viele Leute vor ihr versucht haben, gelingt diesem aufgeweckten Stadtmädel - das Geheimnis findet seine Lösung und die Sage den rechten Abschluss. Hilde aber findet echte Freundschaft und hat eine Menge gelernt, als sie braungebrannt und frisch nach Hause zurückkehrt." Das Buch ist von 1957 und für heutige Begriffe recht altbacken geschrieben, aber die Geschichte ist dennoch ziemlich gut.

Die Kinder aus Bullerbü von Astrid Lindgren - und noch eines der üblichen Verdächtigen, stellvertretend für eigentlich fast alle Bücher der Autorin.

Felix und Lea: Der Turm ohne Türen von Robert Habeck und Andrea Paluch - Klappentext: "Felix kann sich nur wundern: Im neuen Schuljahr haben seine Freunde nur noch Mädchen im Kopf. Kein Thema für Felix, denn außer vielleicht mit Lea kann man doch mit Mädchen nicht vernünftig reden. Viel spannender ist, was er in Geschichte vom Dreißigjährigen Krieg hört: Vor fast 400 Jahren wurde in ihrer Gegend ein Paar eingekerkert, nur weil ihre Liebe zueinander verboten war. Als er mitten im Wald Reste eines Turms entdeckt - halb versunken in der Erde und im Dickicht versteckt - ahnt Felix noch nicht, dass er nicht der Einzige ist, der sich für dieses alte Gemäuer interessiert...". Bei dem Autorenpaar handelt es sich um den schleswig-holsteinischen Minister und seine Frau. Ein Buch, das ich immer mal wieder so zwischendurch lese.

Mama Muh und die Krähe von Jujja und Tomas Wieslander, Zeichnungen von Sven Nordqvist - Klappentext: "Wer Mama Muh kennt, weiß, dass sie eine ziemlich ungewöhnliche Kuh ist. Eine, die keine Lust hat, ihre besten Tage auf der Weide zu verdösen oder im Stall. Wenn andere Kühe zufrieden kauend in die Gegend glotzen, tut Mama Muh mit schöner Regelmäßigkeit eins: aus der Reihe tanzen. Hauptsache, dass der Wind ihr dabei so richtig schön um die Ohren pfeift. Wenn die Krähe aus dem Krähenwald auch oft der Flügelschlag trifft, was macht das schon. Schließlich ist sie Mama Muhs beste Freundin. Und beste Freundinnen müssen zusammenhalten, was immer geschieht. Ein witziges buntes Vorlesebuch mit Bildern von Sven Nordqvist, bekanntgeworden durch seine Geschichten vom alten Pettersson und Kater Findus."










Kommentare:

  1. Huhu!

    Ach Gott, "Feuerschuh und Windsandale"! An das Buch habe ich ja Ewigkeiten nicht mehr gedacht, dabei habe ich es als Kind wirklich geliebt. Auch viele der anderen Bücher haben mich durch meine Kindheit begleitet!

    Ich bin Jahrgang 1976, aber ich habe auch gerne die Bücher gelesen, die meiner 22 Jahre älteren Schwester oder meiner Stiefmutter gehörten, deswegen waren da auch viele ältere Bücher dabei.

    HIER ist mein Beitrag für diese Woche!

    LG,
    Mikka

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  2. Das Haus der Krokodile war spannend und gruselig, fand ich, kenne aber nur die Sendung und nicht das Buch.

    Ich habe als Kind nicht gelesen bzw. nur sehr selten. Aber "Susanne Barden" fand ich megatoll.

    Nana

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  3. Hallöchen,

    eine schöne Aufgabe dieses Mal, nicht wahr!?!

    Wir haben nichts direkt gemeinsam, obwohl ich natürlich das ein oder andere deiner Bücher durchaus kenne. :o)

    Meine Kinderbücher

    Liebe Grüße
    Patricia

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  4. Hallo :)
    Von deiner Liste kenne ich nicht so viele ;) Aber ich bin überrascht, wie lang die Kinderbuchlisten heute alle so sind :D
    Lg Dana

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  5. Huhu :-)
    "Die Kinder von Bullerbü" hat uns unsere Mutter damals vorgelesen und "Das fliegende Klassenzimmer" habe ich auch sehr gerne gelesen. Wirklich gemeinsam haben wir heute jedoch nur einen Titel.
    Da es um Kinderbücher geht, habe ich dieses Mal mit meinem neuen Kinderbuchblog mitgemacht: Meine 10 liebsten Kinderbücher
    lg Favola

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