Dienstag, 27. Juni 2017

Sockenpaar Nr. X/2017


"Nicht schön, aber selten" - diesen Ausspruch soll einst mein Großvater getätigt haben, als ihm eine seiner zukünftigen Schwiegertöchter vorgestellt wurde.

Auf die Socken, die ich gerade fertiggestellt habe, trifft das wohl auch ein bisschen zu, aber ich mag sie irgendwie trotzdem.




Material: u.a. Dream in Color Smooshy, Kindred Spirits Yarn 3-ply, Mayflower 1 class, ONline Linie 3 Supersocke 100, Regia Tweed, Woll Butt Neuburg, Woll Butt Pontresina, Woll Butt Strümpfli Lagune Color

Muster: 64 M, glatt rechts, Knäuelwechsel nach jeweils 16 Rd. oder wenn es vom Farbverlauf gerade passte

Größe: 43

Benutzte Nadelstärke: 2,5

Mein Ravelry-Projekt dazu: Socks No. X/2017

Gewicht: 92 g

Meinem Mann gefallen die Socken auch, und deshalb darf er sie jetzt sein Eigen nennen.

Die Socken zeige ich heute beim creadienstag, und bei Frau Karminrots Aktion "17 Sockenpaare in 2017" mache ich ebenfalls weiterhin mit.



Mittwoch, 21. Juni 2017

Meine Holst-Decke ...


... ist ja bereits seit zwei Wochen fertig, doch erst gestern Abend kam ich dazu, ein paar ordentliche Fotos von ihr zu knipsen.






Material: Holst Supersoft in den Farben: Bleached White, Ecru, Oatmeal, Pale Oak, Dried Plaster, Alpine Rose, Sugarsnap, Allium, Peony, Sweet Pea, Nougat, Silver Grey, Flannel Grey, Oxford, Black - mit doppeltem Faden verstrickt

Muster: Excavation, allerdings mit einigen Abänderungen

Maße: 120 x 240 cm plus 20 cm Fransen an jedem Ende

Benutzte Nadelstärke: 3 mm

Mein Ravelry-Projekt dazu: Blanket 2017

Gewicht: ca. 1700 g

Location: Wilwarin-Gelände bei Ellerdorf


Sonntag, 18. Juni 2017

Offene Gärten in Schleswig-Holstein - Brokstedt, Armstedt, Kellinghusen


Gestern war ein supertoller Tag. An diesem Wochenende fand in Schleswig-Holstein wieder die Aktion "Offener Garten" statt, und aus der Vielzahl der Möglichkeiten suchten wir uns je einen Garten in Brokstedt, Armstedt und Kellinghusen heraus.

Zuerst ging es zu Silke und Walter Frömming in Brokstedt. Der Garten ist wirklich riesig, grenzt an Wald und Wiese, und wir waren förmlich eingesogen von der Atmosphäre der verschiedenen Bereiche. Ich machte Fotos über Fotos - hier eine "kleine" Auswahl daraus:












Hier gab es einen dunkleren, "tiefer gelegten" Gartenteil - mittlerweile war es um die Mittagszeit, und dennoch war es hier wunderbar angenehm kühl.





Herr Frömming hat auch Bienen und erzählte uns sehr spannend und anschaulich darüber. Für mich nun ein Anlass, mir demnächst den Roman Die Geschichte der Bienen von Maja Lunde zuzulegen, auf den ich zur Zeit immer wieder stoße. Das mit der Imkerei ist wirklich viel, viel interessanter als ich es bisher immer gedacht hatte.




Unsere nächste Station war der Garten von Lieselotte Junge in Armstedt. Der Garten gehört zu einem landwirtschaftlichen Betrieb und war naturgemäß völlig anders. Aber auch hier konnten wir uns kaum sattsehen - viele liebevolle Details waren zu bewundern, und man merkte, dass Frau Junge ihre Pflanzen wirklich mit Herzblut hegt und pflegt. Bei so mancher Frage zur Pflanzenbestimmung, die wir hatten, gab sie uns gern Auskunft.







Das will ich unbedingt nachmachen! (Wo ich so ein "Gefäß" herbekomme, weiß ich schon.)






Vollends verzaubert wurden wir dann vom dritten und letzten Garten, den wir an diesem Tag ansteuerten. Dieser gehört Lina Pott und befindet sich in Kellinghusen - ziemlich weit außerhalb, eigentlich schon eher in der Nähe von Rosdorf.

Bis wir in den eigentlichen Garten gelangten, dauerte es etwas, denn schon beim Betreten des Grundstücks kam ich aus dem begeisterten Aufquietschen kaum heraus.










In diesem Hexenhäuschen befindet sich unter anderem eine große Auswahl an allerliebsten Holzschildchen, die man auch an vielen Stellen auf dem Grundstück wieder antrifft und die man käuflich erwerben kann.


Die Nähe zur Keramikstadt Kellinghusen zeigt sich natürlich auch hier, genau wie bei den anderen beiden Gärten.




Ratet mal, wer demnächst unbedingt auch eine Wimpelkette nähen "muss"!






Bei Lina Pott genossen wir dann auch endlich Kaffee, Tee und Kuchen, die in reichhaltiger Auswahl und zu einem sehr geringen Unkostenbeitrag angeboten wurden. Hier hat uns auch besonders gut gefallen, wie gut der Ausschank organisiert war. Auf einer gemütlichen Bank mit Blick auf die Hühner (warum habe ich die eigentlich überhaupt nicht fotografiert?) ließen wir noch die vielfältigen Impressionen des Tages Revue passieren, und nach einem supernetten Gespräch mit der Gartenbesitzerin verließen wir gesättigt, müde, aber glücklich den letzten an diesem Tag besuchten Garten.

Heute ist erst einmal ein bisschen "die Luft raus", die vielen Eindrücke wollen erst einmal verarbeitet werden. Aber einige Gärten bieten noch Zusatztermine an - wir wollten ja auch schon immer mal den Rosengarten in Kollmar besuchen ...