Freitag, 27. Oktober 2017

Sockenpaar Nr. XVIII/2017


Zwischendurch mal schnell mein 18. Sockenpaar des Jahres:



Material: Junghans Freizeit Color, Farbe "Gletscher" und Schoppel Zauberball, Farbe "Monochrom"

Muster: 64 M; 6 R Gletscher, 6 R Monochrom

Größe: 40 (meine)

Benutzte Nadelstärke: 2,5

Mein Ravelry-Projekt dazu: Socks No. XVIII/2017

Gewicht: 91 g

Obwohl sich ja am Fußende bei der Farbe Monochrom ein bisschen was tut, war das Stricken dieser sturen Streifenfolgen sooooo langweilig. Das nächste Paar wird wieder "nicht schön, aber selten", und dafür habe ich mir ein paar recht leuchtende Grüntöne mit etwas Curry herausgesucht.


Die heutigen Socken wandern wieder mit in die Sammlungen von Frau Karminrot und Fannys Liebste.


Donnerstag, 26. Oktober 2017

Dänemarkurlaub - 4. Teil


Und weiter geht's, heute mit den Strandhütten bei Aså.



Im Grunde sind es etwas größere, mehr oder weniger komfortabel eingerichtete Umkleidekabinen. Natürlich konnten wir uns nicht beherrschen und riskierten den einen oder anderen Blick durch die Fenster. Einige der Hütten sind wirklich äußerst liebevoll eingerichtet. Es gibt dort weder fließend Wasser noch Strom, aber einige Leute haben Campingkocher, Wasserkessel und ausgeklügelte Abwaschsysteme mit großen Kanistern installiert. Einfach toll! So eine Hütte würde mir auch gefallen.









Mittwoch, 25. Oktober 2017

Dänemarkurlaub - 3. Teil


In den letzten Tagen ging's mir nicht so berauschend, ein bisschen wortkarg bin ich immer noch. Mit den Fotos vom Dänemarkurlaub soll es aber jetzt weitergehen, heute mit Bildern aus Sæby.







Im Hafen saßen wir an einem warmen sonnigen Tag einige Stunden - ich strickte, und wir aßen die weltbesten (glutenfreien!) Fischfrikadellen.



Ein paar Tage später waren wir noch einmal in Sæby. Es stürmte ordentlich, und im Becken der Wassermühle schwammen eine Menge Äpfel.





Im Hafen herrschte an dem Tag eine völlig andere Atmosphäre. Wir konnten uns gar nicht mehr vorstellen, dass wir hier ein paar Tage vorher so gemütlich gesessen hatten.




Diese beiden Fotos machte mein Mann vorne auf der Mole - ich traute mich dort schon nicht mehr hin, hatte 20 m weiter hinten schon eine ordentliche Dusche durch die hohen Wellen abbekommen.




Montag, 16. Oktober 2017

Dänemarkurlaub - 2. Teil


Mein heutiger Urlaubsbericht fällt unter den Begriff "Gemütlichkeit". Das Thema "Hygge" ist ja zur Zeit nicht nur in Dänemark in aller Munde - aber dazu mehr.

Bei Frau Reetselig sah ich die tollen Fotos vom Lagerfeuer am schwedischen Strand. Das wollten wir unbedingt auch austesten - zwar direkt in der Luxus-Feuerstelle am Ferienhaus und ohne Essen auf dem Feuer zuzubereiten, aber immerhin...








Ja, das hat schon eine Sogwirkung, so ein Feuerchen. Man merkt gar nicht, wie die Zeit vergeht. Zuerst strickte ich noch, später saßen wir einfach nur da, sahen in die Flammen und legten von Zeit zu Zeit Holz nach. Ich hätte nicht gedacht, dass mir das so gut gefallen würde. Wir nahmen uns vor, möglichst viele Abende am Lagerfeuer ausklingen zu lassen.

Leider machte uns das Wetter so manches Mal einen Strich durch die Rechnung. Dann kamen aber die mitgebrachten Spiele zum Einsatz.





Und drinnen gab's natürlich auch immerhin den Kaminofen.


In den Läden, hier unser Lieblingsladen in Sæby, gab's jede Menge schöne Sachen für ein gemütliches Zuhause. Die mittlere Decke ...



... und die obere Decke wohnen jetzt in Brammer.


Dieser Laden, bei dem es schon gefährlich auf Weihnachten zuging, hatte "zum Glück" während unseres gesamten Urlaubs geschlossen.




An einem der letzten Abende klappte es dann auch noch einmal mit einem superschönen Lagerfeuer.



Nun noch einmal zum Thema "Hygge": Bereits zwei Tage vor Urlaubsbeginn fing ich das Buch Hygg Hygg Hurra! von Helen Russell an und las es dann im Urlaub zu Ende. Zuerst fand ich das Buch sehr unterhaltsam und informativ, war letztendlich aber nicht restlos begeistert. Unsere Erfahrungen mit "den Dänen" waren teilweise völlig anders, wobei ich wegen der Lektüre auf einige Dinge extra geachtet habe.

Frau Russell schreibt z.B., man könne lange warten, dass ein Däne einem einen schönen Tag wünscht. Hier waren unsere Erfahrungen völlig gegenteilig. Nicht nur in Läden und Geschäften hatten wir äußerst nette und freundliche Gespräche und Begegnungen. So standen wir z.B. in einem Hofladen mit Selbstbedienung, als ein eher ländlich wirkender Mann hereinkam, erst einmal ausführlich hustete, dann einige Kohlköpfe zusammensammelte, Geld in die Kasse legte und uns dann strahlend erklärte: "This is for my goat. I have a goat." Auf einen kurzen Plausch auf englisch folge eine herzliche Verabschiedung mit nicht enden wollenden Wünschen für einen schönen Tag, ein schönes Wochenende, schöne Ferien und überhaupt. Auch etliche Leute, deren Hunde wir begrüßten, bedankten sich überschwänglich dafür.

Falls jemand das Buch ebenfalls gelesen hat, würde mich Eure Meinung hierzu wirklich interessieren.