Montag, 12. Februar 2018

So gefiel mir "Wie die Sonne in der Nacht" von Antje Babendererde


8. gelesenes Buch des Jahres 2018

Wie die Sonne in der Nacht von Antje Babendererde



Klappentext (Buchrücken):

Mara und Kayemo - eine Liebe zwischen zwei Welten

Am Ende ihres Austauschjahres in New Mexico sucht Mara das Abenteuer. Und es fällt ihr buchstäblich vor die Füße: in Gestalt eines verletzten Jungen mit rabenschwarzem Haar, der ohne Gedächtnis ist und ohne Sprache. Einzig an seinen Namen kann er sich erinnern - Kayemo. Gemeinsam brechen die beiden in die Wildnis auf. Sie entdecken geheime Orte der Pueblo-Indianer und Spuren, die in Kayemos Vergangenheit führen. Mit jedem Schritt dringen mehr dunkle Geheimnisse an die Oberfläche. Geheimnisse, die die wachsenden Gefühle zwischen Mara und Kayemo unmöglich zu machen scheinen. Aber längst schlagen die Herzen der beiden füreinander ...


Cover, Aufmachung, Ausstattung, Besonderheiten: 

Ich habe das gebundene Buch aus dem Arena Verlag mit 475 Seiten gelesen. Den liebevoll gestalteten Papiereinband in warmen Erdtönen mit der weißen Eidechse mit Ethno-Muster finde ich einfach wunderbar. Der Einband des eigentlichen Buchs in einem schönen Petrolton bildet einen schönen Kontrast dazu. Das weinrote Lesebändchen und die kleinen Zeichnungen zu Beginn jedes Kapitels sind dann noch das I-Tüpfelchen.


Story: 

Ich mag Antje Babendererde wirklich sehr und habe so ziemlich alle vorherigen Bücher von ihr gelesen. Dieses Buch hatte ich bereits etliche Wochen früher vorbestellt. Die Gegend und das Thema Pueblo-Indianer haben mich sehr interessiert, und auch die Geschichte um das Paar "Mara und Kayemo" herum fand ich nicht uninteressant. Doch obwohl ich durchaus gerne Jugendbücher lese, war mir dieses entschieden zu girliemäßig. Die Geschichte wird im Wechsel aus Maras Sicht in der Ich-Perspektive und Kayemos Sicht in der dritten Person erzählt. Das gefällt mir eigentlich ganz gut, doch das viele Hin und Her über Sinn, Zweck und Zukunftsaussichten der Beziehung zwischen den beiden überdeckt etwas zu sehr die im Grunde schon spannende Handlung.


Bewertung: 

Wie die Sonne in der Nacht von Antje Babendererde ist ein durchaus spannendes und interessantes Jugendbuch, bei dem allerdings die Liebesgeschichte zwischen der siebzehnjährigen Mara und Kayemo sehr im Vordergrund steht.

Vom Inhalt her würde ich dem Buch drei Sterne geben, aber für die tolle Buchgestaltung gebe ich noch einen Extrastern, also

vier von fünf Sternen.

✮✮✮✮✰


Kommentare:

  1. Was? Für den Einband ein extra Stern? Na sowas ;-)

    Nana

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    1. Haha! Ja, dies ist mal ein Sonderfall.

      Liebe Grüße

      von Birgit

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